Faszien: ein Überblick

Was sind Faszien?

blackroll-orange-faszien-anatomie-menschDer Begriff „Faszien“ stammt aus dem Lateinischen und wird im Deutschen mit „Band“, „Bündel“ oder „Binde“ übersetzt. Diese Übersetzung lässt bereits erahnen, um was es sich bei den Faszien handelt: Sie bilden unser körperweites Bindegewebsnetzwerk. Das Fasziengewebe wird daher häufig auch als Bindegewebe bezeichnet. Das Geflecht aus faserigen, milchig-weißen Häuten und Strängen umhüllt netzartig sämtliche Muskeln, Organe und sogar Knochen. Hier sorgt es zum einen für eine Trennung der einzelnen Körperbestandteile, sodass keine Reibung entsteht. Zum anderen verbindet es diese aber auch miteinander und ermöglicht so beispielsweise die Kraftübertragung vom einen auf den anderen Muskel. Die Faszien geben unserem Körper somit seine Form und halten ihn beweglich. Zudem verleihen sie unseren Muskeln Stabilität und Festigkeit.

 

Der Aufbau des Bindegewebes

Das Fasziengewebe ist etwa zwischen 0,5 und 3 Millimetern dick und weist eine weißliche, leicht durchsichtige Farbe auf. In den Faszien befinden sich einzelne, miteinander verwobene Fasern. Diese bestehen hauptsächlich aus den Strukturproteinen Kollagen und Elastin sowie aus Wasser, Zucker und weiteren natürlichen Klebstoffen. Während das Kollagen für die Reißfestigkeit der Faszien sorgt, gewährleistet das Elastin die Geschmeidigkeit und Dehnbarkeit der Fasern. Durch diesen Aufbau verleihen Faszien unserem Körper zugleich Stabilität und Elastizität. Wenn Sie wissen wollen, wie Faszien aussehen, sollten Sie sich bei der nächsten Fleischzubereitung das Rindersteak oder die Hühnerbrust einmal genauer anschauen. Hier findet sich häufig eine dünne und fast durchsichtige Hautschicht, die das Fleisch umhüllt. Auch dabei handelt es sich um eine Form von Fasziengewebe. Ein anderes Beispiel für im Alltag sichtbare Faszien sind die feinen Häute, die die einzelnen Fruchtkammern von Zitrusfrüchten wie Orangen oder Zitronen umgeben. Ebenso wie im menschlichen Körper haben auch diese Faszien die Aufgabe, die einzelnen Bestandteile der Frucht räumlich voneinander zu trennen und zugleich für einen Zusammenhalt selbiger zu sorgen.

 

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Alleskönner Faszien: ihre Aufgaben im Körper

Bindegewebe mit ungeahnten Eigenschaften: Jüngste Forschungsergebnisse belegen, dass Faszien außer ihrer strukturellen Funktion noch weitere wichtige Aufgaben und Eigenschaften haben:

  • fasziales Bindegewebe ist ein zentrales Sinnesorgan für die Körperwahrnehmung (Propriozeption)
  • das Fasziennetz ist mit unzähligen Nervenendigungen, Bewegungs- und Schmerzrezeptoren durchsetzt
  • es hat entscheidenden Einfluss auf unser physisches und psychisches Wohlbefinden sowie unsere Leistungsfähigkeit
  • Beweglichkeit und Kraft hängen unmittelbar von der Elastizität und Gleitfähigkeit des Bindegewebes ab
  • Faszien sind für die Kraftübertragung von Muskel zu Muskel zuständig
  • sie können sich selbstständig zusammenziehen, Energie speichern und z.B. in Form von Sprungkraft wieder freigeben

 

Weitere wissenschaftlich erhobene Informationen rund um das Thema Faszienforschung finden Sie hier:

Faszienforschung >

 

Was tun bei verklebten Faszien?

Faszien, Stress und Verspannungen: Wie bereits erwähnt, bestehen gesunde Faszien aus gitterförmig angeordneten Fasern, die ineinander verwoben eine dünne, aber reißfeste und zudem dehnbare Gewebeschicht bilden. Verschiedene Faktoren können jedoch dazu führen, dass die feinen Fasernetze ineinander verwachsen und sich verhärten – man spricht hier von „verklebten Faszien“. Eine solche Faszien-Verklebung kann mehrere Ursachen haben. Beispielsweise können sowohl Bewegungsmangel als auch Bewegungsüberlastungen zu verklebten und verhärteten Faszien führen. Aber auch durch physische Traumata oder zunehmendes Alter können die Faszien verkleben. Was viele nicht wissen: Sogar langanhaltender, psychischer Stress kann eine Verfilzung des Bindegewebes begünstigen. Verklebte Faszien können unterschiedliche Symptome nach sich ziehen. So kann eine Verklebung der Fasern etwa zu einer Einschränkung der Bewegungsfreiheit führen. Auch Schmerzen im Rücken, im Nacken oder in den Schultern werden seit einigen Jahren vermehrt auf Faszien-Probleme zurückgeführt. Aus diesem Grund wird von Experten häufig die Anschaffung einer Massagerolle empfohlen, mit der Sie ganz einfach zuhause Ihre Faszien lösen und so für ein gesundes und schmerzfreies Bindegewebe sorgen können.

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Faszien und Triggerpunkte

Auch sogenannte Triggerpunkte oder Trigger Points können mithilfe eines Faszien-Rollouts behandelt werden. Hierbei handelt es sich um Verhärtungen in den Muskeln und Sehnen, die durch ein falsches An- und Entspannen (zum Beispiel bei Stress oder körperlichen Überlastungen) entstehen. Die Fasern ziehen sich dabei zusammen und bilden durch die permanente Anspannung eine Art „Knoten“ – einen Triggerpunkt. Man spricht in diesem Fall auch von einem myofaszialen Schmerzsyndrom (MFS). Triggerpunkte sind äußerst druckempfindlich und leiten – ähnlich wie Akkupunkturpunkte – die Druckschmerzen in andere Muskeln und Körperregionen (sogenannte „Referenzzonen“) weiter. Dadurch, dass die durch Triggerpunkte ausgelösten Schmerzen oft nicht dort spürbar sind, wo sie entstehen, ist eine Diagnose meist nicht einfach. Dennoch gehen Experten mittlerweile davon aus, dass Trigger Points für ungefähr 80 Prozent aller Schmerzen im menschlichen Bewegungsapparat verantwortlich sind.

 

Verspannungen einfach wegrollen mit Faszien-Rollout!

In der Physiotherapie haben sich Bindegewebsmassagen zur Schmerzlinderung und Verbesserung des körperlichen Wohlbefindens seit Jahren bewährt. Ein regelmäßiges Faszien-Rollout stimuliert die Muskelfasern und Triggerzonen – so werden leichtere Verspannungen und Verhärtungen effektiv gelöst. Zudem sorgt eine mit einer Faszienrolle durchgeführte Druckmassage für eine bessere Durchblutung sowie für eine Entlastung der betroffenen Muskelpartien. Mit den blackroll-orange Massagerollen oder -bällen können Sie die Technik der myofaszialen Entspannung ohne großen Aufwand, aber sehr effektiv selbst ausführen. Entdecken auch Sie den wohltuenden Effekt der Selbstmassage und rollen Sie sich frei!

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Das Prinzip der aktiven Regeneration

Im Leistungssport wird ebenfalls immer häufiger ein gezieltes Faszientraining als leistungssteigernde Ergänzung zum Kraft- und Ausdauertraining empfohlen und praktiziert – und das sowohl vor, als auch während und nach dem Training. Während Dehnübungen vor und nach dem Sport zunächst lediglich die Länge des Muskels beeinflussen, verändern Massagen und Self-Myofascial-Release-Techniken (SMR) mit der blackroll-orange die Spannung der Muskulatur grundlegend. Regelmäßige Übungen lösen so Verklebungen im Bindegewebe. Ebenso kann die Massagerolle für Gleichgewichts- und Kräftigungsübungen genutzt werden. Insbesondere nach intensiven Trainingseinheiten erleichtert und beschleunigt ein anschließendes Faszien-Rollout auch die Muskelregeneration. Die blackroll-orange funktioniert dabei nach dem Prinzip der aktiven Regeneration: Bewegung und Druck der Selbstmassage lösen Muskelverspannungen und Verklebungen im Bindegewebe, steigern die Durchblutung und machen so Muskeln und Bindegewebe elastischer und widerstandsfähig gegen Belastungen. Zudem wird die Abführung von Stoffwechsel-Abbauprodukten beschleunigt. Auch im Alltag macht sich dieser positive Effekt schnell bemerkbar.

 

Massagewirkung und Härteempfinden

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Die untrainierte oder belastete Muskulatur reagiert am Anfang des Trainings empfindlicher auf die Massage, als flexibleres Gewebe. Verklebungen in der Muskulatur und im Bindegewebe verstärken das Schmerzempfinden. Eine regelmäßige Anwendung der blackroll-orange verbessert die Elastizität dieser Muskulatur erheblich – das Schmerzempfinden reduziert sich also durch regelmäßiges Training. Ein subjektives Empfinden der blackroll-orange als "zu hart" ist zu Beginn der Anwendung also normal und sogar ein Zeichen für die richtige Anwendung und Funktion der Rolle.

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